Wer anderen eine Grube gräbt, ...
© 1998 by Sören Grenzdörffer
 

Hi

Dieses ist mein erstes FanFiction. Es basiert auf der Fernsehserie Cat's Eye von Tsukasa Houjou. Ich hoffe, es gefällt euch. Viel Spaß!

Sören Grenzdörffer

P.S.Ich danke Cedrik für das Testlesen.

Wer anderen eine Grube gräbt, ...

'Eine Fälschung! Eine gottverdammte Fälschung!'
'LOVE!'
'Na ist doch war, Hitomi! Wie kann dieser Sugiyama es nur wagen, uns eine Fälschung anzudrehen!'
'Vielleicht mit dem gleichen Recht, mit dem wir es gewagt haben, das Bild unseres Vaters von ihm zu stehlen', lächelte Nami. 'Immerhin ist es eine gute Fälschung. Bis auf die Kleinigkeit mit der Signatur korrekt.'
'Hör auf, Mr.Sugiyama noch so zu loben, Nami. Love hat recht, das können wir nicht auf uns sitzen lassen.'
'So? Und was machen wir? Stehlen wir ihm zur Strafe die ganze Sammlung?'
Hitomi bedachte Love mit einem finsteren Blick. 'Wie kannst du es wagen, so etwas auch nur zu denken? Dann würden wir uns ja nicht von irgentwelchen anderen Dieben unterscheiden!'
'Wir müssen uns für ihn etwas ganz besonderes ausdenken.' Nami dachte nach. 'Als erstes müssen wir herausfinden, wo er das Original versteckt hat.'
Sie lächelte Hitomi an. 'Toshi hat doch morgen seinen freien Tag, oder?'

Am nächsten Tag ließ sich Hitomi dann vom Toshi zu einer Spazierfahrt übereden. Noch bevor sie den Ueno-Park, das Ziel ihres Ausflugs, erreicht hatten, begann der Pieper von Toshi zu piepen.
'Nicht schon wieder', seufzte Hitomi.' Kann uns deine Dienststelle nicht mal an deinem freien Tag in Ruhe lassen?'
'Hitomi, du weißt doch, ich als Polizist muß immer erreichbar sein. Daran mußt du dich gewöhnen, wenn wir erst mal verheiratet sind.' Toshi lenkte den Wagen links an den Straßenrand neben eine Telefonzelle.
Kurz darauf sah Hitoi Toshi durch das dicke Glas der Telefonzelle mit seinem Chef reden. Heftig gestikulierend, aber dann resignierend seinen Kopf senkend, beendete Toshi das Gespräch. Mit hängendem Kopf schlich er zum Wagen zurück.
'Tut mir leid, Hitomi. Aber es ist mal wieder eine Nachricht von Katzenauge gekommen. Wir müssen einen kleinen Abstecher machen.'
'Aber Toshi, du hast mir doch versprochen, daß du heute nicht arbeiten mußt.'
'Es ist ja auch nur ein kleiner Abstecher, versprochen.'

Schon nach zehn Minuten lenkte Toshi den Wagen auf die Einfahrt vor einem großen Haus. Sie wurden schon erwartet.
'Mr.Kazuko Sugiyama?' fragte Toshi.
'Kommen Sie nur herein. Ich habe Sie schon erwartet.'
'Ich bin Detectiv Toshi Uzumi und das ist meine Verlobte, Fräulein Hitomi Kisugi.'
'Ich freue mich, daß sie so schnell kommen konnten. Bitte folgen Sie mir.'
Sie folgten Mr.Sugiyama durch ein Haus voller Bilder. Hitomi sah sich dabei neugierig um. 'Sind das alles Orginale?' fragte sie.
'Aber selbstverständlich, mein Fräulein. Ich käme nie auf die Idee, hier Fälschungen auszustellen.'
Schließlich kamen sie in den Raum, an dessen Wand das Bild 'Ruderboote auf dem See' hing.
Hitomi hielt die Luft an. Hier war das echte Bild ihres Vaters direkt vor ihr zum Greifen nahe.
Mr.Sugiyama bemerkte ihr erstaunen. 'Ja, es ist eine ausgezeichnete Arbeit. Bewundern sie es nur ruhig. Aber ich befürchte, sie können es nicht mehr lange bewundern.'
Hitomi sah ihn mit großen Augen an.
'Ich denke, die Katzen werden dieses Gemälde stehlen.'
'Das werden sie diesmal nicht,' rief Toshi. 'Wir von der Polizei sind ja auch noch da.'
Mr.Sugiyama grinst. 'Und wenn schon. Dieses Gemälde ist dazu da, damit es die Katzen stehlen sollen.'
'Ah..eh, momentmal. Stehlen SOLLEN?'
'Genau. stehlen sollen. Dieses ist nämlich nicht das Original, sondern nur der Köder für die Katzen. Wenn sie sich auskennen würden, so würden sie bemerken, daß bei dieser Frau hier auf dem Bild der Hut blau statt rot wie
'Und wo ist das Original?'
'Kommen Sie bitte mit.' Mr.Sugiyama führte die beiden durch einen Gang, dann eine Treppe hinunter, bis sie schließllich in einem leeren Raum vor einer großen Metalltür stehen blieben. Hitomi sah sich um.
Schließlich kannte
Mr.Sugiyama schloß den Tresor auf und zog ein Bild heraus. 'Hier ist das Original. Zufrieden?' Mr.Sugiyama lachte ein kleines gehässiges Lachen. 'Nun können Sie gehen und ihrem Chef berichten, daß es diesmal nicht stört, da
Toshi keuchte. 'Was?...Wie können sie es wagen?...Wir von der Polizei sollen nur eine Fälschung bewachen?...Und dann auch noch stehlen lassen?...Das ist... das ist doch...Komm Hitomi, wir gehen. Soll er sich einen anderen suchen, der seine F
Er zerrte Hitomi hinter sich her zum Auto.

Mr.Sugiyama lächelte in sich hinein, als er die beiden abfahren sah. Er war sich sicher, daß die Katzen irgentwie Informationen aus dem Polizeihauptquartier bekommen konnten und so erfuhren, daß das Original im Keller war. Bloß daß

'Wie können Sie es wagen, jemanden wie Mr.Sugiyama so zu beleidigen.' rief der Chef, als er Toshi am nächsten Tag zu ihm zitierte. 'Sie fahren auf der Stelle zurück und entschuldigen sich! Ist das klar?'
'Aber Chef...'
'Nichts da! Mr.Sugiyamas Idee ist genial. So können wir uns endlich darauf beschränken, die Katzen zu fangen, anstatt auch noch die Bewachung des Bildes übernehmen zu müssen.'
'Aber Chef, wenn die Katzen nun doch das richtige Bild stehlen?'
'In diesem Fall werden Sie...nein...werde ICH im Keller dafür sorgen, daß es der letzte Raubzug der Katzen wird.'
'Aber...'
'Nichts aber, die Katzen werden Sie oben erwarten, also haben Sie oben beim Bild zu bleiben. Ich bewache den Keller. DAS IST EIN BEFEHL!'

'Armer Toshi, sich immer nur anbrüllen lassen zu müssen,' Hitomi schaute auf dem gegenüberliegenden Dach vom Fernglas auf und nahm die Kopfhörer ab.
'Du brauchst dich doch nur von ihm verhaften zu lassen und schon wird er befördert, Hitomi,' grinste Love.
'Ich glaube nicht, daß Toshi das sehr gefallen wird,' gab Hitomi zurück. 'Und mir übrigens auch nicht. Wie wollen wir nun vorgehen? Toshi und seine Polizisten sind im und um das Haus verteilt und im Keller wartet der Chef auf uns.'
'Och, der, wenn wir Toshi immer besiegen, dürfte der Chef doch einfach auszutricksen sein.'
'Unterschätze den Chef nicht, Love. Er hat es immerhin weit gebracht. Und auch bei der Polizei wird man nicht nur durch rumsitzen befördert.'
'Aber du glaubst doch nicht, daß der uns fängt?'
Nami mußte lächeln. 'Nicht wenn wir uns was einfallen lassen.'

Später saßen die drei im Katzenauge und betrachteten die Pläne des Hauses.
'Nun, Hitomi, wie sieht es aus?'
'Soweit ich es sehe, hat er seine Alarmanlagen seit dem letzten Besuch nicht wesentlich verändert. Wir haben also die gleichen Porbleme wie letztes Mal. Nur daß diesesmal die Polizisten im Haus sind.'
Nami dachte nach. 'Eigentlich ist alles leichter, wenn die Polizei da ist.'
Love horchte auf.' Wieso das denn?'
'Na weil wegen den Polizisten ein Teil der Alarmanlagen abgeschaltet werden muß. Die Bewegungsmelder und ein Teil der Türsicherungen müssen abgeschaltet werden, um ihnen Bewegungsfreiheit zu geben.'
'Na dann wird es ja ein Spaziergang. Der Tresor im Keller hat keine eigene Alarmanlage, sondern wird nur durch einen Bewegungsmelder gesichert, der wegen dem Chef abgeschaltet wird. Ich hätte nicht gedacht, daß und der Chef mal so einen Gefa
Hitomi dachte nach. 'Ich glaube, Love hat recht. Das wird einfach, zu einfach.'
Love un Nami sahen Hitomi erstaunt an.
'Mr.Sugiyama kennt uns. Er weiß was wir können und hat uns schon mal reingelegt. Und damals ohne die Polizei zu rufen. Und trotzdem macht er es uns so einfach. Ich befürchte, er wird einen ähnlichen Trick nochmal versuchen.'
'Aber das ist doch genau daß, was er vorhat.'
'Ich weiß, aber irgentwas stört mich trotzdem.'
'Nun, du hast bis morgen Abend Zeit darüber nachzudenken. Es fällt dir bestimmt wieder ein.'

Am nächsten Tag herrschte an der Villa von Mr.Sugiyama Alarmzustand. Die ganze Polizei war auf den Beinen und suchte nach guten Orten, um sich zu verstecken.
Toshi und Fräulein Assayah waren mit zwei Polizisten in dem Raum, wo das Bild hing. Der Chef gab noch die letzten Anweisungen. 'Also, wenn ihr die Katzen seht, versuchen Sie, sie zu fangen. Wenn das Bild gestohlen wird, ist es ja auch nicht schad
Toshi schaute dem Chef wütend hinterher. 'Ihm soll das Essen im Halse steckenbleiben. Er wird sich noch wundern, wenn plötzlich die Katzen vor ihm stehen.' '
Vermutlich wird er dann schlafen.'
'Wie meinen Sie das, Fräulein Assayah?'
'Nun, ich denke, ihre Verlobte wird nicht ohne Grund diesen Imbiß zubereitet haben.'
'Fräulein Assayah, wenn sie denken, daß Hitomi die Katze ist, irren Sie sich ganz gewaltig. Und jetzt will ich nichts mehr davon hören. - An Alle - Lichter aus und ruhig verhalten.'

Die Zeit verran. Alles blieb ruhig. Nur der Chef im Keller machte sich zunächst über Hitomis Imbiß her und dachte danach über die Zeit nach, wenn die Katzen in den Keller gekommen wären und er, der Chef, sie endlich eigenhänd
Es war kurz vor dem Zeitpunkt, an dem die Katzen auftauchen sollten, als plötzlich einer der draußen postierten Polizisten etwas rief und auf einen Schatten auf der Mauer deutete. Sofort stürmten die draußen postierten Polizisten z
'Die Katzen! Hinterher! Fangt Sie!'
Aufgeregte Rufe hallten durch die Nacht. In dem Haus wurde Toshi ganz nervös. Ständig spähte er aus dem Fenster, um vielleicht ein Blick auf Katzenauge werfen zu können. Und dann stand sie plötzlich vor ihm, so nahe, daß
'Die Katze! Hier!' Toshi riß das Fenster auf. 'Folgt mir.' Worauf er und die beiden Polizisten in die Dunkelheit sprangen. Und selbst Fräulein Assayah wurde vom Jagdfieber gepackt und sprang hinterher. So sahen sie nicht, wie hinter ihnen Lo

Mr.Sugiyama heulte vor Wut auf, als er am nächsten Morgen das Gemälde dort hängen sah. In diesem Augenblick kam der Chef in das Zimmer.
'Keine Angst, Mr.Sugiyama, ihrem Gemälde ist nichts passiert. Die ganze Nacht hat sich keine Katze im Keller blicken lassen.'
'Aber sehen sie denn nicht, daß das eine Fälschung ist...'
Der Chef blickte verwirrt zum Bild. 'Aber, das müssen sie mir erklären...'
'Die Katzen haben mir mein Gemälde gestohlen und nur eine Fälschung zurückgelassen.'
Der Chef blickte streng. 'Wollen Sie etwa sagen, daß das Gemälde hier oben echt war und ich unten im Keller nur eine Fälschung bewacht habe?'
Mr.Sugiyama blickte verunsichert in die steinernen Gesichter der Polizistenum ihn herum und begann zu begreifen, daß er in seine eigene Falle getappt war.

Weit davon entfernt saßen drei junge Frauen fröhlich um ein Gemälde.
'So', meinte Nami. 'Jetzt hat der Hut wieder seine richtige Farbe.'
'War ja echt gemein, von Mr.Sugiyama, Vaters Gemälde so zu verunzieren. Nur gut Hitomi, daß die bei den Gemälden, die dir Mr.Sugiyama gezeigt hat, die Signatur aufgefallen ist,' meinte Love. 'Und vor allen Dingen, daß du dich noch
'Ja, noch so eine Pleite wie das letzte Mal hätte unserem Ruf ganz schön geschadet,' lachte Nami.
Hitomi lächelte spitzbübisch. 'Ob Mr.Sugiyama sauer auf uns ist, weil wir ihm seine Fälschung zurückgebracht haben?'


So das war es. Weil dieses meine erste FanFiction ist, mailt mir bitte eure Kommentare.

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